Kunstversteigerung zugunsten der "Kinder von Tschernobyl"

Die diesjährige Kunstversteigerungfindet in der rk-Galerie für zeitgenössische Kunst im Rathaus Lichtenberg, Möllendorffstraße 6, 10367 Berlin, statt. Sie steht unter der Schirmherrschaft des Lichtenberger Bezirksbürgermeisters Michael Grunst und Britta Albrecht-Schalla, Gemeindepädagogin im Pfarrdienst in der Evangelischen Kirchengemeinde Lichtenberg.

An dem Abend können vorwiegend Grafiken von namhaften Kreativen erworben werden, so von Marguerite Blume-Cárdenas, Manfred Butzmann, Friedrich-Wilhelm Fretwurst, Antje Fretwurst-Colberg, Stefan Friedemann, Margit Grüger, Sabina Grzimek, Michael Hegewald, Walter Herzog, Wolfgang Leber, Harald Metzkes, Nuria Quevedo, Anna Franziska Schwarzbach oder Hans Vent. Für musikalische Begleitung sorgt die Cellistin Anne Müller.

Eine Vorbesichtigung der Versteigerungsexponate ist vom 1. bis 3. November 2021 von 10:00 bis 18:00 Uhr möglich. Ein Katalog der Werke liegt vor. Ein Nachverkauf zum Schätzpreis findet am 17. November 2021, 10.00 bis 18.00 Uhr statt.

Der Aktionskreis „Kinder von Tschernobyl“ wurde 1990 gegründet, um Kindern zu helfen, die unter den Folgen des Reaktorunfalls leiden. 35 Jahre nach der Katastrophe sind die Spätschäden in und um Tschernobyl nach wie vor verheerend. Schwerpunkt der Arbeit ist die Sommerferienaktion, die Kindern aus Gomel in Belarus einen mehrwöchigen Aufenthalt in Deutschland ermöglicht. Viele dieser Kinder haben gesundheitliche Probleme oder sind in der Entwicklung zurückgeblieben. Die Aktion gibt ihnen eine Auszeit von der Dauerbelastung und ihrem Immunsystem die Möglichkeit, sich zu erholen. Der gesamte Erlös aus der Kunstversteigerung kommt dem Aktionskreis „Kinder von Tschernobyl“ für seine Arbeit zu Gute.

Seit 1992 wurden bei den Kunstversteigerungen in Lichtenberg knapp 87.000 Euro für betroffene Kinder gesammelt.

Weiterführende Informationen befinden sich hier.

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